Miskito-Indianer in Nicaragua - Homepage Ulrich Epperlein

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ULRICH EPPERLEIN

Herrnhuter Missionshilfe, Bad Boll
 

 

 

Freiwilligendienst in Bilwi, Nicaragua

Partnerschaftliche Beziehungen zwischen Kirchen

Die partnerschaftlichen Beziehungen zur Herrnhuter Brüdergemeine begannen mit den Besuchen von Rev. Joseph Rivera (ehemaliger Superintendent) und Rev. Cora Antonio der Herrnhuter Brüdergemeine in Nicaragua, mehreren Informationsveranstaltungen, einem Besuch bei der Synode in Nicaragua einer Delegation aus Ichenheim im Januar 2004 sowie  verschiedenen Spenden aus dem Dekanat Neuried für die Frauen- und Jugendarbeit in der Mosquitia.  Sie setzen sich seit August 2004 mit der Entsendung von zwei jungen Männern fort: Sebastian Erb (Karlsruhe) und Waldemar Lux (Mannheim-Ilvesheim) arbeiten im Rahmen ihres Zivildienstes für ein Jahr in  Nicaragua. Dort werden sie in der Jugendorganisation der Kirche (AJECIM) und im Diakonischen Werk (IDSIM) mitwirken. Ihre Entsendung geschieht formal durch das Amt für Kinder- und Jugendarbeit/Arbeitsstelle Frieden der Badischen Landeskirche (Vertrag, Versicherung, Organisation), fachlich werden sie auch durch unsere Gemeinden begleitet (Beziehung zwischen den Kirchen, inhaltliche Vorbereitung, Kommunikation). 

Wichtig für die wachsenden partnerschaftlichen Beziehung sind die persönlichen Beziehungen, das gegenseitige Kennenlernen in den wesentlichen Bereichen der Gemeinden. Ein Beitrag dazu können die Jugendlichen leisten, die in den nächsten Monaten in der nicaraguanischen Kirche und ihren Gemeinden einen freiwilligen Dienst leisten. Die ersten beiden, Sebastian Erb und Waldemar Lux, kommen zwar nicht aus der Ichenheimer Gemeinden, sollen aber auf verschiedene Art und Weise von uns unterstützt werden. Die Kommunikation zwischen den Einsatzstellen, den Freiwilligen und der unsrigen Badischen Kirche wird über das Ichenheimer Pfarramt laufen. Das schließt ein: Korrespondenz, Austausch von Informationen, u.ä.

Die Freiwilligen müssen zur Finanzierung ihres Aufenthalts (Flug, Verpflegung) selbst beitragen und tun dies über einen „Unterstützerkreis“, der auch durch die Gemeinde und den Kirchenbezirk mitgetragen wird.

Am Sonntag, den 25. Juli 2004 verabschiedete die Evangelische Kirchengemeinde Ichenheim diesen ersten Freiwilligen in ihrem Gottesdienst, Sebastian Erb, der am 9. August abreiste. 

Pfarrer Ulrich Epperlein, im Juli 2004

 

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