Freiwilligendienst in Bilwi, Nicaragua
Sebastian Erb über
seinen Dienst: Das bin ich
1. Freiwilliger Friedensdienst
Seit Sommer 2004 arbeite ich als Freiwilliger bei der protestantischen „Iglesia Morava
de Nicaragua“ (Herrnhuter Brüdergemeine) in Puerto Cabezas an der
Atlantikküste Nicaraguas. Träger dieses internationalen
„Freiwilligen Friedensdienstes“ ist die Evangelische Landeskirche in
Baden. Die „Iglesia Morava“ ist die größte protestantische Kirche in
Mittelamerika. Fast ausschließlich Indianer und Schwarze gehören ihr an.
Der soziale Aspekt
war und ist noch heute für die Kirche ein großes Anliegen. Vor allem im
Bereich von Bildung, Gesundheit und Entwicklungshilfe in ländlichen
Gebieten übernimmt sie wichtige Aufgaben. Das ist umso bedeutender, da sich
die Zentralregierung kaum um die Belange der Bewohner der autonomen
Nordatlantikregion kümmert. Die Menschen leben in großer Armut, die
Grundversorgung (Trinkwasser, Gesundheit, Strom, Kommunikation, etc.) ist
vielerorts nicht gewährleistet, die Arbeitslosigkeit liegt bei bis zu 90
Prozent.
2. Völkerverständigung
Ich begreife den
Freiwilligen Friedensdienst auch als Völkerverständigung. Nur wenn
Menschen aus verschiedenen Ländern, verschiedenen Kulturen, zusammentreffen
und sich austauschen, kann Frieden möglichst dauerhaft gesichert werden. Völkerverständigung
klappt meiner Ansicht nach am besten, wenn Menschen, ob nun alt oder jung,
miteinander in Kontakt treten.
3. Das bin ich
Mein Name ist
Sebastian Erb. Ich bin 20 Jahre alt und wohne in Karlsruhe. Vor kurzem habe
ich mein Abitur am Thomas-Mann-Gymnasium in Stutensee gemacht. Ehrenamtlich
engagierte ich mich bei der Schülermitverantwortung (SMV) und beim
Deutschen Alpenverein (hauptsächlich Jugendarbeit).
Ich interessiere
mich für Journalismus und Politik. Bei diversen Workshops, Projekten und
Praktika konnte ich mich auf diesen Gebieten fortbilden.
Dass ich nach dem
Abitur ein Jahr ins Ausland will, ist mir schon länger klar. Ich will aber
nicht nur Urlaub machen, sondern anderen Menschen helfen. Da freut es mich
umso mehr, dass ich für den Friedensdienst der Ev. Landeskirche ausgewählt
worden bin.
Ich bin motiviert
mich zu engagieren, denke, dass ich mich in den Projekten gut einbringen
kann.
4. Unterstützerkreis
Der
„Internationale Friedensdienst“ der Ev. Landeskirche in Baden (www.friederle.de)
wird als Ersatz für
den Zivildienst anerkannt. An den Kosten beteiligt sich der Staat jedoch
nicht.
Um den Dienst durchführen
zu können, sind pro Monat 260 Euro nötig. Dieser Betrag, muss durch einen
Unterstützerkreis aufgebracht werden.
Ich freue mich, wenn
Sie mir helfen, dass ich helfen kann. Bitte unterstützen Sie meine
freiwilligen Friedensdienst finanziell und ideell. Ob Sie nun den Betrag für
einen Monat oder eine andere Summe (monatlich oder einmalig) spenden, die
Vorteile für Sie bleiben die gleichen:
-
Sie unterstützen konkret die Arbeit
der „Iglesia Morava“ in Nicaragua und wissen also, wo Ihre Spende
landet.
-
Sie unterstützen einen jungen
Menschen, der sich engagieren will.
-
Sie bekommen regelmäßig Berichte, in
denen ich meine Arbeit in den verschiedenen Projekten schildere. Sie
bekommen von der Evangelischen Kirchengemeinde Ichenheim oder der
Landeskirche eine Spendenquittung und können Ihre Spende somit
steuerlich absetzen.
Ich hoffe, ich höre
demnächst von Ihnen
Sebastian Erb
Schwetzinger Str. 69
76139 Karlsruhe
Homepage: www.bilwi.de
Konten:
Sparkasse Offenburg/Ortenau, Konto Nr. 3007801744, BLZ 66450050
Volksbank Lahr, Konto Nr. 35142002, BLZ 682 900 00

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