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Ethnien in der Mosquitia: Miskitos
In der Moskitia geschehen (Januar/Februar 2005)
Wir geben hier mehrere Dokumente wider, die aus recht gegensätzlicher
Sicht den einen Konflikt zwischen der sandinistischen Regierung und den
Ureinwohnern der Atlantikküste Nicaraguas, v.a. der Miskitos, widerspiegeln.
Eigentlich ist es ein vergangener Konflikt der achtziger Jahre, der aber tiefe
Wunden hinterlassen hat, der nie wirklich aufgearbeitet wurde, und dessen
Protagonisten z.T. immer noch aktiv in verschiedenen Bereichen an der Atlantikküste,
an anderen Orten in Nicaragua oder oder auch im Ausland tätig sind.
Auf diesen Seiten nehmen wir den Austausch von Positionen
auf von dem Anthropologen Melesio Peter Espinoza (Atlantikküste Nicaraguas) und
Hector Díaz Polanco, Anthropologe aus México, zusätzlich die Reaktion der
indianischen Guerilla aus den 80er Jahren YATAMA, heute legale politische Partei
und augenblicklich beteiligt in der autonomen Regierung an der Atlantikküste,
die zudem seit Kurzem drei der sechs BürgermeisterInnen der Moskitia stellt.
Außerdem fügen wir die Stellungnahme eines Teams von
Wissenschaftlern bei, das das Projekt Gobernar
en la Diversidad en América Latina (Regieren in der Verschiedenheit in
Lateinamerika) durchführt, in das auch die Moskitia einbezogen ist.
Unter den zu beobachtenden Aspekte sind die folgenden
hervorzuheben:
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der unbewältigte Konflikt mit tief sitzenden
Verletzungen
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die Frage nach der Neutralität, Objektivität und
Solidarität von Wissenschaftlern
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verschiedene politische Ansätze – Selbstbestimmung
der Indianer, autonome Strukturen in einer Nation
Dokumente:
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Offener Brief von Melesio Peter (28.1.2005)

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Brief
von Melesio Peter Espinoza an
Hector Díaz Polanco 
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Erwiderung von Hector Díaz Polanco

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Antwort der YATAMA-Führung

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Schreiben der Koordination des Projekts an Melesio Peter

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Melesio Peter an die Projektkoordination

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