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Die Herrnhuter Brüdergemeine unter
den Miskito-Indianern in Nicaragua
Nicaragua ist nicht das einzige Land in Mittelamerika, das in den
vergangenen zwanzig Jahren unter brutalem Bürgerkrieg und seinen langen Folgen leiden
musste. Viel ist darüber berichtet worden, auch wenn es in
den letzten Jahren eher ruhig geworden ist. Trotzdem, die Folgen des
Bürgerkrieges gegen den Diktator Somoza, des von den USA unter Ronald Reagan
unterstützten Krieges der "Contras" gegen die regierende
Befreiungsbewegung "Sandinastas" und die folgenden
Auseinandersetzungen mit der neoliberalen Regierung sind bis heute nicht wirklich
überwunden.
Weitgehend übersehen und
auch von der eigenen Regierung vergessen ist die indianische Bevölkerung an der
Atlantikküste dieses Landes. Die Herrnhuter Brüdergemeine
in Deutschland und
ihre "Herrnhuter
Missionshilfe" versuchen, diesen Menschen - insbesondere den
Miskito-Indianern - bei ihrem heutigen Kampf um das Überleben und in ihrer
Gemeinschaft als Kirche zu helfen. Diese Unterstützung erfolgt in
Zusammenarbeit mit dem "Board of World Mission" der
nordamerikanischen Brüdergemeine. Zwischen 1998 und 2002 arbeitete der deutsche Pfarrer
Ulrich Epperlein als theologischer Lehrer und Berater
dieser Kirche, der Iglesia Morava en Nicaragua, mit und pflegt enge
Kontakte zu den Miskito-Indianern.
Diese Webseiten dokumentieren einige seiner aktuellen
Nachrichten, eine
Einführung zur Situation der Miskito-Indianer und andere ethnischen Gruppen an
der Ost-Küste Nicaraguas, der "Mosquitia", Kartenmaterial und weiterführende
Informationen, Links und Berichten aus der Arbeit vor Ort. Wir werden diese Seiten weiter ausbauen, einige in spanischer
Sprache veröffentlichen.
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Utopia:
En la resurrección vemos no un acto
individual,
sino colectivo, que se identifica con la liberación de todos los hombres. Yo
entiendo el Reino de Dios, el Reino de los Cielos, como la sociedad humanista
perfecta. Sobrevivir después de la muerte significa comprometerse hoy a favor
de los demás; en éstos, en efecto, yo puedo seguir existiendo.
[In der Auferstehung
sehen wir kein individuelles Ereignis, sondern ein gemeinschaftliches,
das sich erklären lässt mit der Befreiung aller Menschen. Ich
verstehe die Herrschaft Gottes und die Herrschaft der Himmel als eine
vollkommene menschliche Gesellschaft. Nach dem Tod zu
überleben bedeutet, sich heute den anderen zu verpflichten; darin
kann ich mein leben weiterführen.]
( Priester und Dichter Ernesto Cardenal, Nicargua 1982 )
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